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Billiger geht´s nicht: Segelboot Victoria von Thunder Tiger - Baukasten 77,9cm

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89.00 €

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Tiefpreis: Das perfekte Einstiegsmodell: "Seawind" Fertigmodell mit Fernsteuerung

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Bestell-Nr.:
SeaRc

278.00 €

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Foto: Karin Hansen

Ærø, eine Insel in der dänischen Südsee.

Der dänische Teil der westlichen Ostsee mit den vielen kleinen Inseln, wird auch gerne die dänische Südsee genannt. Die Insel Ærø ist eine von den Inseln in diesem Teil der Ostsee. Sie ist 30km lang und an der breitesten Stelle gerade mal 7km breit. Sie liegt beschützt von den Insel Langeland im Osten, von Fünen im Norden und von Als im Westen. Die deutsche Küste von Schleswig-Holstein findet man im Süden.
Die Insel hat:

Einwohner: 6.712
Fläche: 88,1 km²
Küstenlinie: 167 km
3 Städte
14 Dörfer
und viele landwirtschaftliche Höfe
4 Fährverbindungen

Drei Städte sollte man besuchen auf Ærø, die alte Kaufmannstadt Ærøskøbing, die kleinste Stadt Søby und die große Seefahrerstadt Marstal. Vier Fährlinien laufen Ærø an. Sie kommen von Fünen, Als und Langeland. Dazu eine Geschichte:
Früher hatte Ærøskøbing, Marstal und Søby jeder seine eigene Reederei unter der die Fähren fuhren. Bekam ein Kaufmann zum Beispiel in Søby seine Waren vom Festland geliefert, fragte er nach, mit welcher Linie der Lastwaren auf die Insel gekommen ist. Benutzte er nicht die Fährlinie von Søby, dann nahm der Kaufmann die Waren nicht an. Ebenso verhielten sich die Kaufmannsläden in Ærøskøbing und Marstal. Heute gehören alle Fährlinien, die die Insel anlaufen einer Reederei und damit stellt sich dieses Problem heute nicht mehr. Die Inselbewohner verhalten sich wie Geschwister, sie streiten und vertragen sich aber halten fest zusammen, wenn Gefahr von außen kommt.

Ærøskøbing
Jedes Jahr zu Pfingsten treffen sich auf der Insel Ærø in Ærøskøbing viele Vindö-Segler. Auch wir sind jedes Mal mit unserer Vindö 50 dabei. In diesem Jahr waren es 15 Vindös. Die Schiffe liegen im alten Handelshafen von Ærøskøbing.
Die gut erhaltene alte Kaufmannsstadt Ærøskøbing wird gerne Märchenstadt genannt. Die alten Häuser stehen dicht gedrängt in den schmalen Gassen und man fühlt sich in die alte Zeit versetzt. Manche sind über 300 Jahre alt. In der Vestergade stehen die schmucken Kapitänshäuser. Überall blühen im Sommer die Stockrosen vor den Häusern und viele Türen sind kleine Kunstwerke. Die Stadt ist hyggelig wie die Dänen sagen, das bedeutet: besonders idyllisch und typisch dänisch. Gern besucht wird das Buddelschiffmuseum. Hier gibt es viele Buddelschiffe (Flaschenschiffe) und Schiffsmodelle zu bewundern. Es ist die „Flaske-Peters Samling“, Peter Jacobsen hat bis zu seinem Tod (1960) 1.700 Buddelschiffe gebaut, deshalb nannte man ihn Flaske-Peter. Über zwei Häfen verfügt die Stadt. Der alte Handelshafen wird oft von den alten Traditionsschiffen angelaufen, aber auch andere modernere Schiffe findet man hier. In diesem Hafen steht noch eins von den letzten drei Pechhäusern in Dänemark. Hier wurde das Pech gekocht, das man für das Kalfatern der Holzschiffe benötigte. In der Marina liegen in einzelnen Boxen die Freizeitboote. Einen Spaziergang an den Vesterstrand sollte man nicht versäumen. Es ist ein kinderfreundlicher Badestrand mit weißem Sandstrand. Die kleinen bunten Strandhäuser bieten einen schönen Anblick, genießen kann man von hier aus den Sonnenuntergang im Meer. Die Fähre verbindet Svendborg auf Fünen mit Ærøskøbing.

Søby
Søby ist die kleinste Stadt auf Ærø. Hier gibt es noch viele Fischerboote, es sind kleine Fischerboote und keine Fischereiflotte wie früher. Søby hat einen Yachthafen und einen Handels- und Fährhafen. Die Werft in Søby hat viele Aufträge und es gibt immer viel zu schauen. Sie ist der größte Arbeitgeber der Insel. Die Fähre verbindet Fünen mit der Insel, sie fährt zwischen Fåborg und Søby. Eine weitere Fährlinie fährt Mommark auf der Insel Als an. Die kleine Stadt hat sich in der letzten Zeit gut entwickelt und man findet wieder frisch herausgeputzte Häuser. Auch ein kleines Cafe bei der Bäckerei ist einen Besuch wert. Der Spaziergang an der Küste vorbei oder durch die Felder um Søby ist für die Naturliebhaber ein Genuss. Gerne wird auch der Leuchtturm an der Nordspitze von Ærø besucht, für ein paar Kronen kann man ihn ersteigen. Die Mühe lohnt sich, oben angekommen liegt die dänische Südsee einem zu Füßen. Der Blick geht in die Ferne und man sieht viele kleine Inseln und ringsherum nur Wasser, das manchmal mit kleinen weißen Segeln bestückt ist.

Marstal
Marstal ist die Seefahrerstadt mit einem lang gestreckten Hafenbecken. Die Außenmole wurde von allen Marstalern in Gemeinschaftsarbeit erstellt. Auf dieser Außenmole steht das Wahrzeichen von Marstal, der alte Kalkofen. Früher gab es bis zu 7 Werften entlang des langen Hafens von Marstal. Dieser lange Hafen prägte auch das Stadtbild, die Häuser entstanden an den Wegen zum Hafen. Viele alte Segelschiffe wurden hier gebaut. Zur Blütezeit hatten 350 Schiffe hier ihren Heimathafen. Wenn heute einige alte Segelschiffe im Hafen von Marstal liegen, dann bekommt man einen kleinen Eindruck, wie imposant der Anblick früher gewesen sein muss. Einige Schiffe, die hier in Marstal gebaut wurden, erkennt man an dem herzförmigen „Marstalheck“. Denkmalgeschütze Häuser findet man hier nicht. Es waren Seemänner und Fischer, die hier ihre Häuser bauten, die Kapitäne und Amtmänner bevorzugten Ærøskøbing als Wohnsitz. Das Seefahrtsmuseum, verteilt in vielen Häusern, bietet viele Schätze aus der Seefahrerzeit. Für einen Besuch sollte man viel Zeit einplanen.

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