Stade Fischmarkt - Foto: Ulli Müller Stade - die Stadt der Kontraste
Wie kaum einem anderen Ort treffen in Stade Natur, Kultur und Industrie aufeinander. Etwas zurück von der Elbe am Zufluss Schwinge gelegen, hat die Stadt einen kleinen Hafen, der bei Ebbe fast vollständig trocken fällt. Da der Schlick tief und weich ist, kann man den Hafen auch mit mehr als 2m Tiefgang bei Hochwasser problemlos anlaufen.
Der Hafen liegt direkt an der mittelalterlichen Stadt. Stade ist eine der ältesten, vielleicht sogar die älteste Stadt Deutschlands.
Flussabwärts zur Elbe fährt man durch das alte Land, ein idyllisches Ostanbaugebiete. Die Schafe auf dem Deich begleiten die passierende Yacht gerne einige hundert Meter.
Dort, wo die Schwinge in Elbe fließt, liegt Richtung Hamburg das Kernkraftwerk Stade, jetzt abgeschaltet und im Rückbau begriffen. Elbabwärts ist DOW Chemical und die Aluminium Oxid Stade GmbH. Die riesigen Industrie und Hafenanlagen sich ein richtiger Schock, wenn man aus der Schwingemündung in die Elbe abbiegt. Doch ohne die Steuereinnahmen von der Industrie wäre die Stadt niemals so schön renoviert worden.
Insgesamt ein aufregendes Ziel, vor allem für Kinder, so viel zu sehen auf so kurzer Strecke gibt es selten.
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