Segeln für einen guten Zweck.
Standard-Shosholoza-AC-Modell - je Boot 50,- EUR für Kinder in Südafrika!

Je verkauftem Boot im Design der Shosholoza spenden wir EUR 50, an die Izivunguvungu-Stiftung in Südafrika! Das Design der Shosholoza - es gilt als das schönste Bootsdesign des America´s Cups - haben wir liebevoll auf Rumpf, Großbaum und Segel übertragen. Dabei wird das Boot nicht teurer als die anderen Team-Designs mit schwarzem Unterwasserschiff (z.B. BMW-Oracle) verkauft.
Wir kommunizieren die Aktion weltweit und hoffen so pro Jahr ca. 8.000 bis 10.000 EUR spenden zu können. Das dieses Ziel nicht zu hoch gesteckt ist, zeigt die Tatsache, dass wir bereits zur Boot Düsseldorf 2007 den ersten Scheck über 2150, EUR an die Stiftung übergeben konnten, obwohl wir mit der Aktion erst Ende September 2006 begonnen und diese bisher wenig beworben hatten.
Izivunguvungu MSC Foundation for Youth: Rückenwind für mehr Selbstvertrauen
Das Bindeglied zwischen Team Shosholoza und der Izivunguvungu MSC Stiftung hat einen Namen: Ian Ainslie. Der mehrfache Olympiateilnehmer aus Südafrika ist nicht nur Crewmitglied bei dem Newcomer des America’s Cup sondern auch Mitbegründer und Leiter von Izivunguvungu, was in Zulu in etwa „starker Wind“ bedeutet. Das Resultat dieser Verbindung: Einstmals benachteiligte Jugendliche aus südafrikanischen Townships messen sich heute als anerkannte Crewmitglieder der Shosholoza mit den besten Seglern der Welt.
Klares Konzept für die Integration der Schwächsten
Die Stiftung kümmert sich um Kinder zwischen acht und 18 Jahren aus den Townships rund um Kapstadt. „Das Schlüsselwort von Izivunguvungu heißt ‚Selfsustaining’, was in etwa ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ bedeutet“, so Ainslie. „Durch eine Kombination aus Segelsport, Sozialarbeit und ergänzendem Unterricht stärken wir das Selbstvertrauen der Jugendlichen und ihre Fähigkeiten, sich in Zukunft selbst zu versorgen.“
Zwar spielt das Segeln eine wichtige Rolle bei Izivunguvungu, aber die Jugendlichen sollen in Simon’s Town bei Kapstadt nicht allein Halsen und Wenden lernen, sondern Regeln und Werte, die sowohl im Sport als auch im richtigen Leben gelten. Dazu gehören in erster Linie Gemeinschaftsgefühl, Durchhaltevermögen, Teamgeist und Verantwortung. Wer segelt, braucht darüber hinaus auch gutes Zeitmanagement und muss schnell Entscheidungen treffen können alles Eigenschaften, die auch im Alltag weiterhelfen. Vielen Jugendlichen ist zum Beispiel anfangs gänzlich unverständlich, warum sie auch dann noch ihr Bestes geben sollen, wenn ihr Boot bereits scheinbar aussichtslos im Rückstand ist. Doch mit der Zeit bewirkt der „starke Wind“ oft wahre Wunder in der Einstellung der Jugendlichen zum Sport wie zum Leben.
Neben dem eigentlichen Segelunterricht vermittelt die Schule Wissen rund um die Schifffahrt, wie Navigation, Wetterkunde oder Schiffsbau. Das Programm der Stiftung sieht darüber hinaus auch PC-Schulungen vor und unterweist die Kinder in anderen Disziplinen, beispielsweise in ökologischer Landwirtschaft.
Lernen auf der Grundlage gegenseitiger Achtung
Jeden Freitag veranstaltet Izivunguvungu Regatten, in denen sich die Jugendlichen in Wettfahrten messen können. Die Kinder lernen so spielerisch, ihre Fähigkeiten gezielt einzusetzen und sich immer weiter zu verbessern. „Man darf nie vergessen, aus welcher Umgebung die Kinder kommen“, so Ainslie. „Viele von ihnen wurden seit der frühen Kindheit beinahe täglich mit Gewalt konfrontiert. In ihrem direkten Umfeld waren meist Gangleader die direkten Bezugspersonen und bei denen zählt nur das Recht des Stärkeren.
Im Gegensatz dazu gilt bei Izivunguvungu der Grundsatz, dass jedem Menschen Achtung und Mitgefühl entgegenzubringen sind. Das gilt für unsere Schüler genauso wie für die Lehrer. Ein Bild verdeutlicht unseren Umgang mit den Jugendlichen: In einem nahe der Segelbasis von Izivunguvungu gelegenen Steinmetzbetrieb werden die Steine beim Polieren sanft gegeneinander gerieben und dadurch indirekt in Form gebracht. Genau dies ist unser Ansatz.“
Der „starke Wind“ beflügelt Team Shosholoza
Wie weit es die Jugendlichen mit Hilfe von Izivunguvungu bringen können, zeigt die Crewliste von Shosholoza. Mit Golden Mgedeza, Marcello Burricks und Solomon Dipeere durchliefen drei der 26 Crewmitglieder die Izivungungu Stiftung. Marcello betont die Bedeutung der Stiftung für seinen Lebensweg: „Ich hätte nie gedacht, dass einmal ein Segler aus mir wird. Ohne Izivunguvungu hätte ich nie die Möglichkeit dazu gehabt. Heute reise ich in andere Länder und messe mich dort mit den besten Seglern der Welt.“
Die Website der Stiftung >>
Die erste Scheckübergabe
Am Dienstag, den 23. Januar, veranstaltete die Messeleitung der Boot Düsseldorf einen „America's Cup-Tag”. Das America's Cup-Management, das United Internet Team Germany, das Team Shosholoza aus Südafrika sowie weitere Syndikate boten Informationen und Unterhaltung rund um die bedeutendste Segelregatta der Welt. Teammitglieder standen in einer Pressekonferenz Rede und Antwort.
Im Anschluss überreichten wir den ersten Scheck über 2150, EUR. Stellvertretend für die Stiftung nahm Tim Kröger die Spende entgegen. Tim Kröger - ebenfalls Besitzer eines AC-Modell Typ Shosholoza - drehte einige Runden mit der „kleinen Shosholoza” in unserem Becken. Tim Kröger: "Ich muss gestehen, ich habe das Boot noch gar nicht gesegelt, es sieht einfach zu schön aus. Aber das muss sich ändern, das macht ja richtig Spaß." Tim Kröger hatte bereits früher schon eigene Modellsegelboote und gewann am Morgen desselben Tages das offizielle Modell-Race des AC-Managements (Halle 13) gegen Jochen Schümann und Jesper Banks.
Tim Kröger im Hamburger Abendblatt >>
Das Shosholoza-AC-Modell bestellen >>
Shosholoza-AC-Modell - von den Shosholoza-Teammitgliedern signiert - wird bei Ebay versteigert!
Am 2. Februar 2007, ab 16:15 Uhr, haben wir über Ebay ein ganz besonderes Shosholoza-Modell versteigert: Mit speziellen Segeln, vom Team Shosholoza handsigniert. 45 Unterschriften der Teammitglieder zieren Fock und Großsegel. Das südafrikanische Team Shosholoza gilt als der Paradiesvogel und beliebtester Teilnehmer am America’s Cup, welcher ab April im spanischen Valencia ausgetragen wird. Es ist das erste Team vom afrikanischen Kontinent, das in der Geschichte des bedeutendsten Segelwettbewerb der Welt an den Start geht.
Das Beste: Der gesamte Erlös der Versteigerung kommt der Izivunguvungu-Stiftung zugute. Damit die wertvollen Segel bei einer Regatta nicht beschädigt werden können, hatten wir einen 2. unsignierten Segelsatz dem Boot beigelegt. Die Akuktion endete am Sonntag, den 11.2.2007 um 16:15 Uhr. 782,77 EUR konnten so an die Stiftung gehen.
Das Bild vom Boot zum Download, hohe Auflösung >>
Pressemeldung Team Schosholoza >>
T-Systems versteigerte den 18.Platz an Bord zugunsten Izivunguvungu
Auch T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom, unterstützt Izivunguvungu: Mit Computern und Aktionen. Zum Beispiel ging für 6.350 Euro erstmals ein Platz an Bord einer Wettkampf-Yacht über den virtuellen Ladentisch des weltweiten Online-Marktplatzes eBay. Sponsor T-Systems stockte den Auktionsbetrag zusätzlich um 5.000 Euro auf. Der Gesamterlös von insgesamt 11.350 Euro floss zu 100 Prozent an die Izivunguvungu-Stiftung.
Der Beitrag zum Auktionserlös ist für Christian Rätsch, Leiter Markenmanagement bei T Systems, selbstverständlich: "Wir denken und handeln langfristig: Aus dem Segelnachwuchs von heute gehen die Top-Segler von morgen hervor. Wie erfolgreich die Izivunguvungu-Stiftung Jugendliche fördert, sehen wir bei Team Shosholoza: Mit Golden Mgedeza, Marcello Burricks und Solomon Dipeere haben drei junge Südafrikaner den Sprung ins Profiteam von Shosholoza geschafft."
Die eBay-Auktion zum 18. Mann bei Team Shosholoza hatte sich unter Segelfans schnell herumgesprochen: Das Anfangsgebot von einem Euro schnellte gleich in den ersten Tagen in die Höhe. Andreas Langhoff (40) machte schließlich das Rennen mit einem Höchstgebot von 6.350 Euro. Der gelernte Softwareentwickler und passionierte Segler lebt seit einiger Zeit in Italien und hat dort sein Hobby zum Beruf gemacht: als Anbieter von Segeltörns auf Katamaranen. Langhoff ist begeistert, dass er den Zuschlag bei eBay erhielt: "Bei Team Shosholoza als 18. Mann mitsegeln zu dürfen, ist für mich die Krönung meiner bisherigen Segelleidenschaft. Technologiebegeistert wie ich bin, freue ich mich, endlich einmal auf einer America’ s Cup Yacht mitzusegeln. Den Ausschlag wirklich mitzubieten, gab die Tatsache, dass der Erlös an die Izivunguvungu MSC Foundation geht und für die Segelausbildung Jugendlicher verwendet wird."
T-Systems und der Americas Cup - die Website >>








