stockmaritime Newsletter 119
Willkommen zu unseren wöchentlichen Berichten und Bildern aus der maritimen Welt!Kommentare, Anregungen, Bilder und Beiträge sind immer willkommen: redaktion@stockmaritime.com
Die Meldungen der Woche:
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Route du Rhum - die Jahre 1994 bis 2006 Nach dem wir Ihnen im letzten Newsletter die ersten Jahre der legendären Regatta Route du Rhum vorgestellt haben, widmen wir uns heute den Jahr 1994 bis 2006. Im Jahr 1994 startete die Regatta mit nur 24 Teilnehmern. Zwölf Mehrrümpfer und zwölf Einrumpfboote gingen an den Start. Gewertet werden sollten dieses erstmals in zwei separaten Klassements. Wie bei den vorigen Veranstaltungen forderte der Atlantik bereits in der ersten Woche seinen Tribut. Segelgrößen wie Loick Peyron, Francis Joyon und ehemalige Route du Rhum Gewinner wie Mike Birched mussten aufgeben. Die Siegerin der letzten Veranstaltung, Florence Arthaud ging nicht an den Start um ihren Titel zu verteidigen. Ihr Boot, das nun "Lakota" hieß, aber war dabei. Gesteuert vom Abenteurer Steve Fossett, der damit den fünften Platz erreichte. Der erst 28 jährige französisch sprachige Schweizer Laurent Bourgnon mit seinem Trimaran Primagaz lieferte sich in der Endphase der Regatta mit Paul Vatine ein unvergessenes Duell. Am Ende siegte Bourgnon, der bereits mit 20 Jahren den Atlantik mit einem Hobie 16 Katamaran überquert hatte. Er unterbot dabei auch noch den Rekord von Florence Arthaud. Nach 14 Tagen und 6 Stunden überquerte er die Ziellinie. Bester Einrumpfboot-Segler wurde Yves Parlier mit seinem IMOCA 60 "Cacolac d’Aquitaine". im Jahr 1998 startete ganz kurzfristig Thomas Coville statt Yves Parlier mit dem Einrümpfer "Aquitaine Innovations" und wurde promt bester Einrumpfboot-Segler dieser RdR. Vor ihm lagen allerdings acht Mehrrumpfboote, die noch immer die RdR dominierten. Insgesamt war das Feld fast ausgeglichen: 19 Multihulls und 18 Monohulls waren 1998 an den Start gegangen. Mit dabei Dame Ellen MacArthur auf einem 50 Fuss Boot mit Namen "Kingfisher". Sie war sofort einer der Publikumslieblinge, wie schon 1990 die Französin Florence Arthaud. Dame Ellen, wie die Britin in ihrer Heimat genannt wird siegte denn auch souverän in ihrer Klasse und stach gar mach ein größeres Boot aus. Ins Ziel kamen 1998 insgesamt 28 Boote. Gewertet wurden aber nur 27. Didier Levillain kam zu spät ins Ziel. Sieger wurde bei dieser Ausrichtung wieder Laurent Bourgnon und schaffte es damit zum 20 jährigen Jubiläum der RdR als Erster, einen zweiten Sieg zu erringen. Wieder stellte er einen neuen Rekord auf. Er war in nur noch 12 Tagen und acht Stunden ins Ziel gekommen. Als 2002 der Startschuss zur RdR fiel waren so viele Boote wie nie zuvor am Start. Insgesamt 58 Segler wollten die schwierige Strecke bewältigen und Siegen. Gestartet wurde in insgesamt fünf Gruppen. Vier davon für Einrumpfboote. Aber auch 18 ORMA Trimarane starteten. Es sollte der Anfang vom Ende der ORMA Klasse werden, denn nur drei der 18 Boote kamen überhaupt im Ziel an und die Kritik an den fragilen aber schnellen Booten wuchs. Mit einem Rückstand von nicht einmal 6 Stunden auf den schnellsten ORMA Trimaran mit Michel Desjoyeaux am Ruder kam Ellen MacArthur mit ihrem Open 60 "Kingfisher" ins Ziel und war damit schneller als die beiden anderen ORMA Tris die es ins Ziel geschafft hatten. Die schnellen Open 60s hatten die ORMAs abgehängt und verdrängten diese nun sehr schnell. Rekordzeiten wurden bei der Ausgabe 2002 nicht aufgestellt. Der in Frankreich auch "le professeur" genannte Desjoyeux brauchte 13 Tage, 7 Stunden und 51 Minuten ins Ziel. Im jahr 2006 gab es insgesamt 8 Wertungsklassen. Darunter die Klassen IMOCA 60, ORMA 60 und erstmals Class 40. Viele immer noch bekannte Teams nahmen Teil. Keiner der "Großen" wollte sich ´die RdR entgehen lassen. Das Who´s who der Extremsegelszene kam zu diesem Event zusammen. Die RdR hatte unglaublichen Kultstatus erlangt und war nun eine Legende. Über 1,2 Mio. Besucher säumten die Küste beim Start und die 74 Skipper auf See stellten erneut ein neues Rekordfeld zusammen. Rekorde sollten fallen und das taten sie! Lionel Lemonchois stellte mit dem Trimaran Gitana 11 einen schier unglaublichen Rekord auf und siegte furios. "Er pulverisierte den Rekord von Bougnon förmlich" schrieb der Veranstalter auf seiner Website - und genauso war es! Mehr dazu in unserem nächsten Newsletter. Französische Rennziegen von denen einige an der nächsten RdR teilnehmen >> Top |
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Open Ship auf der ATAIR an den Landungsbrücken Am Samstag lässt sich das BSH in die Karten schauen - und nicht nur das. Beim BSH-Tag der offenen Tür sind alle Hamburgerinnen und Hamburger willkommen, die schon immer mal ganz aus der Nähe erleben wollten, was die maritime Bundesbehörde oberhalb der Landungsbrücken zu bieten hat. Wie werden Ebbe und Flut vorhergesagt, weshalb gibt es die Seevermessung, welche Aufgaben haben Taucher bei der Wrackuntersuchung und wie funktioniert eigentlich die Umweltüberwachung von Nord- und Ostsee? Zu diesen und vielen anderen interessanten Fragen stehen die engagierten Beschäftigten des BSH - und an Bord der ATAIR die Seeleute -- gern Rede und Antwort. "Dabei gibt es auch für Kinder das ein oder andere zu entdecken", freut sich BSH-Präsidentyn Monika Breuch-Moritz. So gibt es für die Kleinen die Möglichkeit, selbst "Flaschenposten" zu basteln. Was viele nicht wissen: Die BSH-Bibliothek beherbergt eine weltweit einmalige historische Sammlung wissenschaftlicher Flaschenpost-Briefe, mit deren Hilfe früher Meeresströmungen erforscht wurden und deren Prinzip noch heute in der Klimaforschung zum Einsatz kommt. Ob Demonstrationen von Navigationssystemen wie Radar, AIS und elektronischer Seekarte im Gebäude in der Bernhard-Nocht-Straße, Führungen durch das Kompasslabor auf dem Stintfang oder ein Besuch auf der Schiffs-Brücke der ATAIR -- überall erwarten den Besucher abwechslungsreiche Rundgänge und Gespräche. Für diejenigen, die es etwas genauer wissen möchten, runden Vorträge das Informationsangebot ab, z.B. zu den Themen Offshore-Windenergie, Meeresgeologie, Klimaforschung, Gezeiten- und Wasserstandsvorhersage. Top |
stockmaritime auf der Interboot Auch in diesem Jahr bleiben wir der Interboot treu! Die Friedrichshafener Messe eröffnet jedes Jahr die Wassersportmessen-Saison und startet in diesem Jahr am 18. September. Insgesamt dauert die Interboot bis zum 26. September und die im Herbst oft schöne Bodenseegegend freut sich sicher auf Ihren Besuch. Unseren Stand finden Sie an gewohnter Stelle in Halle A1 direkt rechts neben dem Eingang. Top |
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Segler aus der Luft Luft ist das Element, das jedes Segelboot vorantreibt, wenn sie sich bewegt. Sie trägt aber auch Flugzeuge. So können aus der Luft tolle Bilder von segelnden Booten gemacht werden. Einige möchten wir Ihnen in dieser Auswahl zeigen. Zu den Bildern >> Top |
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Kohle-Komplett: das Rigg-Set für AC60 Wer Kohle-Komplett will, für den haben wir jetzt das Kohle-Komplett-Sparpaket! Bestellen Sie die drei Tuningteile Kohlefasermast, Kohlefaserfock- und Großbaum für den AC60 gemeinsam, erhalten Sie 10% Paket-Rabatt! Sparen Sie so 11,90 EUR und bestellen Sie sich dafür z.B. Edelstahlschrauben und Matschband für Ihren Cupper! Den Set-Rabatt gibts bis 30. September 2010! Zusammen mit unserer Fortune 612 II Aktion können Sie bei gleichzeitigem Bootskauf bis zu 21,89 EUR sparen! Das AC60 Tuning-Angebot >> Top |

















