 Nordseewoche: "Freddie Freeloader" vor Helgoland. (Foto: Hinrich Franck) IDM Seesegeln Offshore-Teil: 19 Yachten wollen auf der Nordseewoche Hochsee-Meister werden Am 9. Mai um 24 Uhr war Meldeschluss und Nachmelden ist bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Seesegeln, Offshore-Teil nicht möglich. Damit standen bei Meldeschluss die Kontrahenten, die auf der Nordsee vor Helgoland gegeneinander antreten werden, fest. Unter den 19 gemeldeten Yachten befinden sich bekannte Namen. So ist die "Elena Nova", ein 42 Fuß Racer aus der Feder von Judel/Vrolijk, gesegelt vom erfolgreichen Skipper Christian Plump genauso am Start, wie z.B. die "patent3" von Jürgen Klinghardt, der auch schon einige Titel einfuhr. Aber auch die Damenmannschaft der "Tutima" hat gemeldet, wie auch die "Cala... Ventinove" mit Uwe Wenzel am Steuer. Er war schon mehrfach erfolgreich auf der Nordseewoche.
In diesem Jahr das erste Mal bei der IDM gemeldet hat Matthias Wurthmann mit seiner Farr 45 "Freddie Freeloader", die das erste Mal mit eigener Crew auf der Nordseewoche startet. Im letzten Jahr war Wurthmann noch kurzfristig und mit der Crew der "Hispaniola" gestartet. Ebenfalls ein bekannter Teilnehmer ist die "Bank von Bremen", die von Bodo Mall geskippert wird und schon fast traditionell an der Nordseewoche teilnimmt. Die vollständige Meldeliste kann im Internet eingesehen werden. Zu den Meldelisten der IDM Seesegeln Offshore & den Nordseewoche-Regatten >>
Top
|
 Harald Thierer (Match Race), Paul Knab Rieger (Rolf Benz AG), Klaus Zellmer (Porsche Deutschland GmbH); Karol Jablonski (Profisegler), Nils Kaben (ZDF), Heiner Goossens (Rolf Benz AG), Eberhard Magg (Match Race), Dr. Ralf Hofmann (MHP GmbH) Match Race Germany: Mit Porsche und viel PS in die Zukunft Das Match Race Germany feiert über Pfingsten seine 15. Jubiläumsauflage und widmet sie seinen Partnern. Die treusten sind seit der Premiere 1997 dabei, der jüngste kam mit Porsche gerade an Bord, verleiht dem führenden Deutschen Grand Prix in der Duellsegelsportart Match Race noch mehr PS und bestätigt die Veranstalter in ihrem Engagement – so die wichtigste Botschaft der Pressekonferenz im Porsche Museum in Stuttgart.
„Wir sind in den vergangenen 15 Jahren gesund gewachsen, haben auch Täler durchschritten und uns unseren heutigen Platz unter den begehrtesten Match-Race-Austragungsorten der Welt mit viel Arbeit und Leidenschaft erobert“, sagt Veranstalter Harald Thierer, „dazu haben unsere Partner mit ihren Leistungen, ihrem Vertrauen und ihren Ideen maßgeblich beigetragen. Wir sind sehr stolz, dass nun auch ein legendäres Unternehmen wie Porsche das Match Race Germany als hochwertige Kommunikationsbühne nutzt.“
Das Weltunternehmen Porsche ist neu in der segelsportlichen Markenfamilie des Match Race Germany. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Porsche Deutschland-Geschäftsführer Klaus Zellmer sagte in Stuttgart: „Segeln ist ein sehr fairer und sehr sauberer Sport – die Ausgangsbedingung für uns, sich mit dieser Sportart zu beschäftigen. Segeln erinnert uns auch ein bisschen an den Motorsport und unsere Kundenserie Carrera Cup. Es geht zwar nicht um PS, aber um identisches Ausgangsmaterial und Themen wie Taktik, Teamgeist und ein faires Miteinander – das schätzen wir sehr.“
PORSCHE KOMMT MIT DER GANZEN FAMILIE
Deswegen kommt Porsche, so Zellmer, „wie es sich gehört mit der ganzen Familie“ an den Bodensee: So sind alle Modelle vom neuen 911, dem neuen Boxster, dem Cayman R in Rot, dem Panamera und dem Cayenne mit von der Segelpartie und können im Langenargener Gondelhafen aus nächster Nähe bestaunt werden. Und das nicht nur in diesem Jahr, denn Zellmer unterstrich den langfristig angelegten Charakter der Partnerschaft: „Wir bei Porsche mögen keine Eintagsfliegen.“
Zellmer sagte in Stuttgart zur Entscheidung für den Segel-Duellsport und das Match Race Germany: „Viele Porsche Kunden sind segelbegeistert und werden sich auf eine tolle Veranstaltung in Langenargen am Bodensee freuen.“ Das bestätigte auch Match Race Weltmeister und America’s Cup-Steuermann Karol Jablonski, der erstmals seit acht Jahren wieder um den Sieg Match Race Germany segelt: „Segler haben ganz definitiv nichts gegen Porsche! Im Gegenteil... Ich habe selbst nach dem America’s Cup 2007 ein Jahr lang einen super Porsche Cayenne fahren dürfen – ein großartiges Auto.“
Heiner Goossens, Vorstandsvorsitzender der Rolf Benz AG, die sich im zweiten Jahr als Premium-Bootspartner im Match Race Germany engagiert, sagte: „Uns faszinieren die Internationalität und die Dynamik des Match Race Germany. Segelsport ist ästhetisch, fair und sauber. Das Reglement ist anspruchsvoll und passt zu einem Unternehmen, das sich jeden Tag im internationalen Tag beweisen muss. Das Match Race Germany bietet gerade in Deutschland eine Plattform, die sich für uns lohnt. Wir bekennen uns hundertprozentig zum deutschen Standort, denn wir setzen auf die Ein-Standort-Politik. Vor dem Hintergrund ist das Match Race Germany für uns ein hochgradig attraktives Forum.“
WELTMEISTER-DUELLE VOR LANGENARGEN
Veranstalter und Sportdirektor Eberhard Magg sagte zwei Wochen vor dem ersten Startschuss: „Die heiße Phase für die 15. Auflage des Match Race Germany ist längst eingeläutet. Die Segelwelt schaut sehr interessiert nach Langenargen, weil wir die Auftakt-Regatta der Alpari World Match Racing Tour sind. Wir haben ein enorm spannendes Feld beieinander: Da treffen versierte alte Hasen auf explosiven Nachwuchs. Wir freuen uns sehr, dass Karol Jablonski endlich wieder dabei sein kann. Er ist immer extrem motiviert, fordert seine Crew bis zum Äußersten. Das Gleiche kann ich über den viermaligen Weltmeister Peter Gilmour aus Australien sagen, der bei uns seinen vierten Sieg einfahren will. Ich wette, dass unsere Zuschauer über Pfingsten vor Langenargen sehr spektakuläre Duelle erleben werden.“
Karol Jablonski sich nach seiner Match-Race-Pause aber noch nicht wieder in der Favoritenrolle: „Ich komme mit einer neuen Crew. Die anderen Teams sind teilweise seit vielen Jahren zusammen und sehr gut eingespielt. Viel trainieren konnten wir in diesem Jahr noch nicht. Aber wie heißt es so schön: Wer trainiert, der kann nichts...“ Gleichzeitig weiß Jablonski: „Ohne Streben nach Perfektion ist kein Erfolg möglich. Das verbindet uns auf ganz natürliche Weise mit den Partner des Match Race Germany.“Insgesamt kämpfen zwölf Mannschaften aus zehn Ländern um den Großen Preis von Deutschland, Preisgeld und wertvolle Punkte für die Tour-Wertung, an deren Ende der Match Race Weltmeister 2012 gekürt wird. Für die Teilnehmer ist das Match Racing als Zuschauersport ein besonderer Genuss. Karol Jablonski erklärt: „Anders als bei herkömmlichen Regatten sind uns die Fans ganz nah. Wir können spüren, wie das Publikum uns motiviert und manchmal sogar bewundert.“
DIE PERFEKTE SYMBIOSE ZWISCHEN MENSCH UND TECHNIK
Dr. Ralf Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung des Porsche Unternehmens Mischke Hofmann und Partner (MHP), sagte in Stuttgart zum erneuten Engagement seines Unternehmens im Match Race Germany: „Wir sind ein Beratungsunternehmen mit 750 Mitarbeitern in Deutschland. Wir sehen die vielen schon genannten Vorteile des Segelsports und speziell des Match Racings: Es ist eine perfekte Symbiose zwischen Technik und Mensch. Das Bindeglied zwischen beiden sind perfekte Prozesse. Hinzu kommt die gemeinsame Passion für erfolgreiches Teamwork. Dafür stehen wir.“
Die im Match Race Germany eingesetzten Boote vom Typ Bavaria 40S sind die größten der Alpari World Match Racing Tour. „Wir haben sie erst 2011 eingeführt und sind hochzufrieden mit dem Echo der Aktiven und der Zuschauer“, sagt Eberhard Magg, der nicht nur als Veranstalter, sondern auch als Segelprofi und Yachtkonstrukteur über die technische und sportliche Seite des Match Race Germany wacht, „das Sehvergnügen der Fans haben wir mit der schieren Größe Bavaria-Flotte deutlich erhöhen können.“Darüber hinaus erwartet die rund 30.000 Besucher ein fulminantes Infotainment-, Kultur-, Sport- und Festprogramm an Land.
DAS TEILNEHMERFELD:
EIN DYNAMISCHES DUTZEND
1. Piere-Antoine Morvan, Vannes Agglo Sailing Team, Frankreich
2. Björn Hansen, Mekonomen Sailing Team, Schweden
3. Keith Swinton, Black Swan Racing, Australien
4. Phil Robertson, Waka Racing, Neuseeland
5. Peter Gilmour, YANMAR Racing, Australien
6. Laury Jury, Team KiwiMatch, Neuseeland
7. Staffan Lindberg, Alandia Sailing Team, Finnland
8. Simone Ferrarese, Ferrarese Sailing Team, Italien
9. Eric Monnin, Team Okalys Corum, Schweiz
10. Joachim Aschenbrenner, Team Trifork, Dänemark
11. Karol Jablonski, Jablonski Sailing Team, Polen
12. Jan-Eike Andresen, NRV Team, Hamburg, Deutschland Zur Website des Matchrace Germany >>
Top
|
Rennyachten sorgen für Geschwindigkeitsfeeling an der Bodenseewoche Modernste Technik, optimierte Rumpfformen und minimales Gewicht bei möglichst grosser Segelfläche – Hightech-Racer und Renn-Katamarane zeigen vom 31.Mai bis 3.Juni ihr taktisches Geschick und präsentieren sich in der Konstanzer Bucht. Neben den klassischen Yachten nehmen in diesem Jahr zahlreiche schnittige Rennyachten auf ein und zwei Rümpfen an der Internationalen Bodenseewoche teil. Rennkatamarane wie zum Beispiel die Ventilos M2, der neu entwickelte SL33 sowie YSA Cat bringen mit ihrer extra leichten Bauweise ein neues Geschwindigkeitsfeeling vor die Augen der Zuschauer. Mit der Swiss-Open der X-99 konnte eine der aktivsten One Design Klassenmeisterschaften gewonnen werden. Auch die Lake-Racer sind wieder mit am Start und überzeugen mit spannend schnellen Manövern. Wer hautnah mit dabei sein will, der sollte sich eine Regatta-Begleitfahrt mit Live-Moderation nicht entgehen lassen. Zur Website der Bodenseewoche >>
Top
|
 Messerschmitt Bulwark. (Grafik: Messerschmitt Yachts GmbH) Messerschmitt Bulwark - der Wellenteiler Ihr Design stammt vom bekannten deutschen Designer Roland Friedberger aus Nürnberg und Felix Messerschmitt. Der Name klingt verheißungsvoll und tatsächlich ist Felix Messerschmitt mit dem weltbekannten Flugzeugdesigner Willy Messerschmitt verwandt. Der berühmte Konstrukteur ist sein Ur-Ur-Großonkel. Anders als Willy, zieht es Felix aber mit seinen Ideen nicht in die Luft, sondern auf´s Wasser. So gründete er 2009 Messerschmitt Yachts und begann mit der Arbeit. Die MTT Bulwark 140 ist die erste Yacht der noch jungen Firma und noch fährt fährt keine der Yachten.
Die Superyacht MTT Bulwark 140 kommt ungewöhnlich daher. Ihr Bug ist hoch und ungewöhnlich in der Form. Es ist eine Weiterentwicklung des Ulstein X-Bow, der auch bei starkem Wind und hoher See, schnelles und stabiles Fortkommen verspricht. Bekannt ist der Ulstein X-Bow vor allem von Bohrinselversorgern, Fähren und Kabellegern. Bei der MTT Bulwark ist so auch das Steuerhaus recht weit oberhalb der Wasseroberfläche angebracht und vor allem dahinter bietet die Yacht viel Platz an Deck. Damit erinnert das ganze Boot tatsächlich etwas an einen Bohrinselversorger, die ähnlich aufgebaut sind. Das kantige Design ist nicht der Grund dafür, dass die MTT Bulwark alle Eisklassen-Erfordernisse erfüllt, vielmehr ist das Schiff sehr robust gebaut. Eine dauerhafte Nutzung und eine lange Lebensdauer sollen Grundlage des Designs sein.
Die große Rumpfhöhe garantiert auch in extremen Wettersituationen eine hohe Sicherheit. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 16 Knoten und einer Reisegeschwindigkeit von 12 Knoten gehört die MTT Bulwark allerdings nicht zu den schnellsten Wasserfahrzeugen. Moderne Frachter schaffen heute auch Geschwindigkeiten um 30 Knoten.
Die MTT Bulwark 140 soll Platz für zwölf Gäste und fünf Crewmitglieder bieten. Gefertigt werden soll die MTT Bulwark aus Stahl und Aluminium. Für den Bau soll Kusch-Yachts zuständig sein.
Technische Daten:
Länge: 42,8m
Länge Wasserlinie: 37m
Breite: 9m
Tiefgang: 2,7m
Brennstofftank: 80.000l
Frischwassertank: 7.000l
Zur Website von Messerschmitt Yachts >>
Top
|
 So bringt man in Australien Gewicht an die richtige Stelle. Foto: Hans Genthe. Über die Lust an schnellen Booten - Ein Kommentar Mit schnellen Yachten meine ich nicht Yachten, die vermessen schnell sind, sondern absolut schnell im Ziel sind. Keine Spaßbremsen. Meine Meinung: Rating-Rules haben jahrzehntelang den Yachtbau behindert, und den Spaß am Segeln reduziert. Denn seit vielen Jahren existieren Yachten, die ein enormes Geschwindigkeitspotenzial bieten. Wie man richtig schnelle Boote baut, das weiß man schon lange - auch die Konstrukteure.
Da wurden Beulen ins achtern ins Unterwasserschiff konstruiert - und damit das Gleiten praktisch unmöglich gemacht. Egal - an der Kreuz segelt man genau so schnell, und die Vermessung simuliert ein viel kleineres Schiff. Unter IMS wanderte der Ballast nach oben ins Schiff. Die Bordwände fielen senkrecht ab, die Crewgewicht weit außen auf der Kante wurde so vermessungstechnisch bestraft.
Und was die Trendsetter aus der Racingszene vormachten, das wollten die "Early Follower", so der Begriff aus dem Marketing, auch in Ihnen neuen Fahrtenbooten haben.
Überhaupt stellt sich mir immer wieder die Frage, wie sinnvoll es ist, mit einem Fahrtenschiff - das ja durchaus ein perfektes Boot sein kann - mit den Rennyachten um die Wette zu fahren. Im Auto-Rennsport fährt ja auch keiner mit dem Campingbus bei den Rennen mit. Übrigens, in Holland wird tatsächlich mit Wohnwagen um die Wette gefahren - aber auch da bleibt man unter sich, und sucht nicht auch einer Vermessungsformel, um sich mit einem DTM-Rennwagen zu messen.
Nun haben die Regelmacher erkannt, dass es Eigner gibt, die mit Ihren „wirklich” schnellen Schiffen auch in einer Handicap-Regatta Chancen haben wollen, und die Regeln angepasst. Cool. Es entstehen Schiffe wie die Rogers 46 oder die neue Ker 51 Varuna. Aufrecht segeln mit viel Gewicht auf der Kante weit weg der Mittschiffsachse. Und raumschots geht die Post ab. Endlich.
Aber ist das wirklich neu? An welchen Stellschrauben muss man drehen, um die höchste Speedpotenzial zu erreichen? Man muss sich nur die Szene am Gardasee oder in Australien ansehen, da sieht man, wohin die Reise gehen kann.
Schiffe wie die "Sportscar" aus Melbourne rasen doppelt so großen IOR-Bleitransportern um die Ohren. Umschlagbar bei Leichtwind sind die Liberas - nur die Kats und Tris sind schneller. Bei Wind ändert sich das, wenn´s am Gardasee so richtig ballert, dann kommen die vergleichsweise gemäßigten, konservativen ASSO 99 schon mal eher ins Ziel.
Der vollständige Kommentar mit mehr Bildern bei Segelreporter >>
Top
|
 Camp24/7 an der Kieler Förde. (Foto: Kiel-Marketing GmbH) Einzigartiges Segelprojekt geht in die 10. Saison: Camp 24/7 in Kiel eröffnet Am gestrigen Tag startete das bundesweit einzigartige Segelprojekt Camp 24/7 in sein zehntes Jahr. Wir von stockmaritime gratulieren herzlich zu diesem Jubiläum und freuen uns, dass im Camp 24/7 auch in diesem Jahr wieder mit unseren R46 Modellbooten gesegelt werden kann. Bereits seit Ende März können sich Interessierte im Internet zu den Kursen des Camps außerhalb der Sommerferien anmelden. Alle Informationen zum Kursangebot sind auf der Internetseite www.camp24-7.de/programm verfügbar.
Die Landeshauptstadt Kiel präsentiert das Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Kiel AG und Kiel-Marketing mit Unterstützung von über 90 weiterern Partnern. Auch stockmaritime ist dabei. In der Saison 2012 geht es an Land und zu Wasser wieder hoch her. Kinder und Jugendliche können am Nachmittag in Schnuppersegelkursen auf Optimisten, O’pen-BIC-Booten, C55 Jollen und Skippi-Yachten unter der Anleitung erfahrender Segeltrainerinnen und Segeltrainer ihr Herz für den Segelsport entdecken. Vormittags wartet das Camp 24/7 mit interessanten und abwechslungsreichen Angeboten auf Schulklassen, die ihren Klassenausflug auf dem Wasser verbringen können.
Gemeinsam mit der Firma „timebook“ aus Heikendorf wurde für die Jubiläumssaison die Kurssoftware, die zum Buchen der Kurse notwendig ist, neu erarbeitet. Sie bietet für die Kunden noch mehr Komfort und ermöglicht die schnelle Buchung im Internet. Alle Kunden können sich ab sofort registrieren und das neue System kennenlernen. Wichtig ist, dass auch alte Kunden, die bereits Kurse im Segelcamp gebucht haben, einen neuen Zugang benötigen.
Im Camp 24/7 steht das Schnuppersegeln bei den über 30 verschiedenen Programmpunkten weiterhin im Vordergrund. Weitergehendes Wissen soll in den Segelvereinen und den Segelschulen vertieft und ausgebaut werden. Eine Orientierung zur Wahl des richtigen Segelvereins bietet auch in diesem Jahr die Wassersport-Broschüre Kieler Förde „Leinen los“, die in der Tourist-Information ganzjährig kostenfrei erhältlich ist.
Für die „Großen“ hat das Camp 24/7 ebenfalls zahlreiche attraktive Schnupperangebote im aktuellen Programm. Die beste Entspannung nach einem harten Arbeitstag bietet das After-Work-Segeln für Auszubildende, Firmen und Organisationen, wenn im Team und in ungezwungener Atmosphäre gemeinsam angepackt wird. Kurs Richtung Sonnenuntergang heißt es wieder beim Sunset-Sailing auf Skippi-Yachten oder C55-Jollen. Beim Azubi-Segeln dürfen Auszubildende und Schüler gegen Vorlage eines gültigen Ausbildungsnachweises vergünstigt an Bord der C55er gehen.
In den Sommerferienkursen, die ebenfalls seit Ende März online buchbar sind, werden wieder die beliebten Segel-Specials stattfinden. Bei der gesegelten Badetour an den Falckensteiner Strand oder dem Laboe-Törn können Jungen und Mädchen in der Ferienzeit auf Tagestrips die Schönheit der Ostsee entdecken. Richtig turbulent wird es, wenn mit selbstgebastelten Kostümen zur Wikingertour gestartet wird oder ausgestattet mit Käscher und Lupe die Wunder der Ostsee entdeckt und erforscht werden. Zusätzlich stehen natürlich auch die Kurse in Optimisten, auf den O’pen BICs oder den Jollen bereit.
Wer lieber festen Boden unter den Füßen behält, kann die Beach-Volleyball-Fläche des Camps stundenweise mieten. Außerdem bietet das Camp 24/7 mit seinem vielseitigen Landprogramm reichlich Gelegenheit zu Spaß und Entspannung. Im Lounge-Bereich, auf der Terrasse, oder in der neuen Camp-24/7-Gastronomie „Fischbar“ lässt sich die Aussicht entlang der Kiellinie genießen.
Beliebt und interessant sind auch die Angebote am Wochenende mit vielen Möglichkeiten sich direkt spontan vor Ort im Segelcamp für einen Schnuppertörn anzumelden. Als zusätzliche Angebote am Wochenende warten unter anderem die gesegelten Stadtrundfahrten, die zuvor im Internet gebucht werden können.
Mehr über die vielen Aktivitäten rund um KIEL.SAILING CITY gibt es immer aktuell im Internet unter www.kiel-sailing-city.de. Anmeldungen zu den Aktivitäten im Camp 24/7 sind montags bis freitags in der Zeit von 11.30 bis 13 Uhr unter der KielNET Rufnummer (0431) 901-2573 möglich oder können über die Internetseite www.camp24-7.de vorgenommen werden. Zur Website des Camp 24/7 >> Zur Website von Kiel.Sailing City >>
Top
|
Feiern und schmausen wie Röde Orm - Schon die Wikinger genossen das Leben am Limfjord Drehen wir einmal die Uhren zurück. Sagen wir mal ins Jahr 900. Obwohl die Sonne scheint, bläst ein frischer Westwind von der nahen Nordsee. Ein Boot nach dem anderen kämpft sich durch die Enge bei dem heutigen Løgstør. Seitdem die kleine Flotte vom Kattegat kommend in den Limfjord eingelaufen ist, müssen die Männer beinahe ununterbrochen rudern. Jetzt warten die unbehaglichen harten und kurzen Wellen der Løgstør Bredning auf die mit Kriegern voll ausgerüsteten Boote. Mühsam kämpfen sie sich frei von den Untiefen, die schon manchem Schiff zum Schicksal geworden sind, bis endlich der Rudergänger das Boot nach Steuerbord abfallen lässt. Mit geblähtem Segel nimmt er Kurs auf die Aggersborg, die nur wenige Seemeilen entfernt am nördlichen Ufer des Limfjords liegt.
In langer Reihe liegen bereits früher angekommene Boote hochgezogen am Strand. In der Aggersborg wimmelt es von Menschen. In den zwölf Langhäusern sind normal um die 5000 Mann stationiert, dazu gesellen sich jetzt Krieger aus Dänemark, Norwegen und Schweden, die sich auf den gemeinsamen Beutezug nach England freuen, und natürlich versuchen angereiste Händler und Gunstgewerblerinnen die lockere Stimmung für ihre Geschäfte auszunützen. Wer kann, genießt das süßliche Bier zu den vielen Fisch,- Muschel- und Austerngerichten. Nur die Soldaten der Stammbesatzung halten Wacht auf den hohen Palisaden zum Schutz der Gäste und des wichtigen nord-süd-gehenden Handelsweges, dem Ochsenweg, der über Flensburg bis Altona geht.
Gesitteter und auf jeden Fall friedlicher können Gäste heutzutage die Schlemmerfeste am Limfjord erleben. Dass der Limfjord bei Feinschmeckern wieder hoch im Kurs steht, liegt daran, dass er wie zu Zeiten der Wikinger in Wirklichkeit ein Sund – also ein durchgehender Wasserarm wie zum Beispiel der Öresund – ist. Salzhaltiges Wasser von der Nordsee mischt sich mit Süßwasser und schafft die idealen Lebensbedingungen für Muscheln, Austern und bestimmte Fischarten. Doch nicht für Heringe. Die dominierten das Erwerbsleben am Limfjord, als der zum Ende der Wikingerzeit durch Sturmfluten für mehrere Jahrhunderte hermetisch zur Nordsee abgeriegelt wurde. Zur Laichzeit strömten im Mittelalter Abermillionen Heringe in den Fjord. Und mit ihnen kamen Wohlstand und Ansehen in diese ansonsten ärmliche Region. Als wiederum mehrere Sturmfluten im 19. Jahrhundert den Riegel zur Nordsee zerstörten, kam das Salzwasser zurück, die Heringe suchten sich andere Laichgründe und mit ihnen verschwanden sichere Einnahmen. Die Armut zog wieder ein.
Zunächst unbemerkt, dann von visionären Fischern als Chance begriffen, siedelten sich zunächst Muscheln und später, als das Wasser wieder richtig sauber war, Austern im Limfjord an. Feinschmecker und Genießer aus der ganzen Welt pilgern nun in den Norden der dänischen Halbinsel. Die Europäische Auster, berühmt für ihr festes Fleisch und intensiveren Geschmack als ihre größeren Verwandten, gedeiht nur noch im Limfjord. Die wildwachsenden Limfjord-Muscheln werden von den Starköchen der Gourmet-Tempel in Kopenhagen, Paris und Madrid den in riesigen Zuchtanlagen heranwachsenden Muscheln vorgezogen.
Rustikaler und volksnah, doch nicht weniger schmackhaft geht es bei den Muschel- und Austernfesten am Limfjord zu. Das beginnt bereits im April mit dem Muschelerntefest in Løgstør, der selbsternannten Muschelhauptstadt der Region. Kann es zu diesem Fest draußen noch kühl und unwirtlich sein, warten in der kleinen gemütlichen Stadt im Juli das Muschelfestival und Ende August die martialische „DM i Østersåbning og Champagnesabling” – was nichts anderes heißt als: Dänische Meisterschaft im Austernöffnen und Champagnerflaschenköpfen“ – auf den geneigten Besucher. Mit dänischer Munterkeit wird hier zwar der Landesmeister im Austernöffnen gefunden, der Ende September im irischen Galway um die Weltmeisterschaft kämpfen darf, doch vor allem geht es darum, Muschel- und Austerngerichte in einer unvorstellbaren Vielfalt zu kosten. Wer dann so richtig auf den Geschmack gekommen ist, kann mit Kind und Kegel an einem Muschelkochkurs des Limfjordmuseums teilnehmen, das malerisch am Frederik VII.-Kanal liegt. Nicht weniger festlich und kinderfreundlich geht es Anfang Juni auf dem „Skaldyrsfestival“, dem Schalentierenfestival, in Nykøbing auf Mors zu.
Es sind jedoch nicht nur Schlemmerfeste, Wasser und Strand, die den Aufenthalt am Limfjord abwechslungsreich gestalten. In Spøttrup kämpfen auf der alten Burg Ende Juli Ritter um die Europameisterschaft im Reiterduell. Hoch zu Ross werden sie sich gegenseitig mit Lanzen vom Pferd stoßen und andere Geschicklichkeitsaufgaben lösen, um zum Abschluss Europas tüchtigsten Ritter zu küren. Begleitet wird dieser ritterliche Kampf von einem Mittelaltermarkt, der nicht nur vom Aroma dampfender Pferdeäpfel sondern vieler Leckereien aus geschwundenen Zeiten überlagert wird.
Viel stiller doch nicht weniger spannend, ist ein Besuch auf der kleinen Insel Fur. In ihren Formationen aus Moler kann die Geschichte der Erde und ihrer Lebewesen 55 Millionen Jahre zurück verfolgt werden. Insekten, Fische und Pflanzen sind in dem weichen Gestein gefunden worden und haben teilweise zu sensationellen Erkenntnissen über die Entwicklung unseres Planeten geführt.
So spannt sich der Bogen von grauer Vorzeit über abenteuerlustige und wagemutige Wikinger zu den freundlichen Bewohnern des Limfjords, die mit stillem Stolz und ruhigem Selbstbewusstsein ihre Besucher als willkommene Gäste empfangen und alles so „hyggelig“ wie möglich für sie gestalten.
Mehr Informationen >>
Top
|
 Dichter Schiffsverkehr beim Hafengeburtstag - Auch Exoten sind zu Besuch. (Foto: Sebastian Höhn) So klingt und tanzt der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG 2012 Musik auf elf Bühnen beim größten Hafenfest der Welt – und der Eintritt ist frei! Auf insgesamt elf Bühnen bietet sich den Besuchern des 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eine unvergleichliche Auswahl an Bands, Chören und Einzelinterpreten, die vom Museumshafen Oevelgönne über die Bunte Hafenmeile bis hin zum Traditionsschiffhafen in der Hafencity für die musikalische Untermalung des maritimen Großereignisses vom 11.-13. Mai 2012 sorgen. Von Mundartbeiträgen bis zu rockigen Einlagen spannt sich der Bogen der Musikgenres, die wahlweise zum Schunkeln, Tanzen oder Headbangen einladen. Der Eintritt ist auf der gesamten Veranstaltungsfläche frei.
Brücke Hamburg begeistert die Musikfans
Auf der Fläche der „Brücke Hamburg“ vor dem Alten Elbtunnel wird das Programm tagsüber maritim gestaltet sein – NDR 90,3 und Hamburg Journal sorgen auf der NDR-Bühne mit Shanty- und Seemannschören, Liedermachern und Bands für die musikalische Unterhaltung. Neben „Snutenhobel“ Lars-Luik Linek und seinem plattdeutschen Blues und dem Seemanns-Chor Hamburg ist auch die Hamborger Schietgäng zu Gast. Am Abend heißt es dann „Bühne frei“ für junge, aufstrebende Bands aus der Region, darunter The Beach Boys Revival Band, ReCartney mit ihrem McCartney & Beatles Tribute, United Four – die kultige Band im Kuhoutfit, bekannt aus der Show „Das Supertalent“ sowie die Hamburger Kultband Rudolf Rock & die Schocker feat. Susi Salm.
Weitere Highlights sind Santiano mit ihrer Sound-Mischung aus Shanty, Pop und irischer Folklore sowie Volkan Baydar, der Sänger von Orange Blue, der am Sonntagnachmittag seinen Auftritt hat.
Der „König von Mallorca“ im Hamburger Hafen
Neben den vielen bunten Programmpunkten im Kinderland, den Kochshows mit TV-Koch Stefan Marquard und dem Besuch der HSV-Handballer, hat REWE direkt neben der Fischauktionshalle auch musikalisch einiges zu bieten. Am Samstagabend wird unter anderem der König von Mallorca Jürgen Drews dem Publikum von der großen REWE-Bühne einheizen und im Anschluss Autogramme geben. Des Weiteren stehen auch die Hamburger Coverband Second Take und die Rock ‘n Roller der Rockhouse Brothers auf dem Programm.
HAFENROCK entlang der St. Pauli Hafenstraße
Drei Musikbühnen bilden das HAFENROCK-Gelände, auf dem sich an den drei Tagen beliebte Bands und Musiker die Klinke in die Hand geben. Auf der roten ASTRA-Bühne spielen am Samstagabend die deutschen Crossover-Helden H-BLOCKX aus Münster sowie die Hamburger Kultband BON SCOTT. Den Auftakt am Freitag haben da bereits die Niederländer JAYA THE CAT aus Amsterdam mit ihrer Reggae-Punk Party sowie die Hamburger Shootingstars DAS PACK gemacht. Am Sonntag präsentiert nachmittags der POPKURS HAMBURG drei neue Bands. Danach heißt es „Hafenrock goes Rockabilly“. Headliner am Abend sind die Szene-Helden SPACE CADETS aus England, davor spielen CHEVY DEVILS und TOM TOXIC & DIE HOLSTEIN ROCKETS.
Die Jolly Roger Bühne bietet wieder Livemusik für alle Freunde von Reggae, Punk, Folk und Ska, unter anderem mit „Rainer von Vielen“, „Le Fly“ und den 80er Punkhelden „Razzia“, die zum ersten Mal seit 19 Jahren in Originalbesetzung in Hamburg auftreten. Der Sonntag bietet neben deutschem und englischem Ska das 20jährige Bühnenjubiläum von „In Search Of A Rose“ sowie die extra aus Vigo/Galizien angereisten „Falperrys“, die keltische Rhythmen mit spanischen Texten verbinden.
Fest etabliert hat sich die Gipsy Lounge. Seit über zehn Jahren gestaltet die Hamburger Zigeuner-Familie Rosenberg ein großes musikalisches Familientreffen. In diesem Jahr werden „Antonio Valdez“ Flamenco und Gipsy Pop aus Spanien und Südamerika, „Gipsy Fever“ (das Jonny + Sebastiano Ensemble mit Ethnopop aus Osteuropa) und „Swing Gipsy Rose“ mit Wolkly Rosenberg aus Hamburg erwartet.
Ein Festival klingt indisch
Auf dem farbenfrohen INDIEN-FESTIVAL des diesjährigen Partnerlandes werden bekannte Tanz- und Musik-Ensembles aus Indien auftreten, darunter die Gruppe Gujaratti sowie Volkstänzerinnen des Kedar Art Research Centre und Akteure des Chinh-Festivals, die Einblicke in die Tradition indischer Nomadenstämme geben werden. Tanzgruppen aus Norddeutschland wie die Bangra-Tänzerinnen Dhadkan Punjab Di und die Gruppe Rhythms of India sind ebenso dabei wie die beiden in Hamburg angesagten singenden Taxifahrer „Lovely & Monty“.
Musik von Ost bis West
Auch an den beiden beliebten Außenposten des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, dem Museumshafen Oevelgönne und dem Traditionsschiffhafen in der HafenCity, gehören musikalische Highlights zum Programm. Folk-Musik, Shanty Chöre, Seasongs und Jazz & Blues sorgen für maritime Unterhaltung. Am Abend treten unter anderem Erik & Anders sowie die Band Urban Beach im Traditionshafen auf. Im Museumshafen Oevelgönne spielen Dennis Durant und Band, die Hamburg Blues Bandits, Rupert‘s Kitchen Orchestra, De Tampentrekker, Sven – Ole Lüthke mit seinem Stompin‘ Blues, Boogie and Ballads sowie Mickey’s Mondes.
Auf zahlreichen weiteren Bühnen von der Kehrwiederspitze bis zum St. Pauli Fischmarkt wird Live-Musik geboten. Im Fischerdorf an der St. Pauli Hafenstraße sorgen KLAR Rock, the Blind Dogs sowie Shanty Chöre für Unterhaltung zwischen den rustikalen Fischerhütten. Im Fischerdorf am Berg gegenüber der Fischauktionshalle sind unter anderem plattdeutsche Musikanten und DJs vertreten. Im Hansedorf, Ecke Vorsetzen, sorgen ein Spielmannszug sowie Soft-Hits der 70er, 80er und 90er, ein Shanty Chor und die Trachtengruppe der Vierländer Speeldeel für Stimmung.
Alle Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.hafen-hamburg.de/hafengeburtstag. Wertvolle Tipps erhalten Sie unter anderem täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH: 040 3005 1300.
Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG dankt allen Sponsoren, insbesondere dem Hauptsponsor AIDA Cruises, die mit ihrer Hilfe die Durchführung des größten Hafenfestes der Welt möglich machen.
Mehr Informationen >> Hafenrock >>
Top
|
 Gunnar Kraatz wird Vorsitzender des neu gegründeten Rostocker Regatta Vereins. (Foto: Gesine Schuer) Gunnar Kraatz wird Vorsitzender des neu gegründeten Rostocker Regatta Vereins Rostock und Warnemünde haben am Freitag, den 4. Mai 2012 einen großen Schritt zusammen gemacht. Der an diesem Tag gegründete Rostocker Regatta Verein e.V. wird künftig die Interessen der Segelvereine der Hansestadt bündeln, junge Nachwuchssegler noch effektiver fördern und sich um die Austragung nationaler und internationaler Regatten bemühen. Gemeinsam wird man sowohl größere Projekte bewältigen können. Rostock ist mit diesem Schachzug auch überregional innovativ, da es aktuell kaum ähnliche Zusammenschlüsse von so vielen Segelvereinen gibt.
Die Besonderheit dieses Vereins, welcher als eine Art Dachverband fungieren wird, ist, dass neben den neun großen Segelsportvereinen auch die Hansestadt Rostock selbst Gründungsmitglied des RRV ist. Oberbürgermeister Roland Methling überreichte dem Verein eine Spende in Höhe von 5000 Euro als Startkapital und sprach davon "dass die Hansestadt seit mehreren Jahren den Ruf als gutes Segelsportrevier wieder aufleben lässt." Gemeint ist damit unter anderem auch das städtische Engagement zur Finanzierung eines zweiten Stadttrainers für den Segelsport. Seit Anfang April ist dies der Rostocker Olympiasegler Alexander Schlonski. Uwe Jahnke überbrachte sogleich die besten Grüße des Deutschen Segler Verbandes und freut sich nun darauf, dass "das Vorfeld, zum Beispiel auch von möglichen künftigen Olympia-Bewerbungen, nun kompakter beackert werden kann."
Auch Martin Setzkorn, Vorstandsvorsitzender des Rostocker Yachtclubs, fand passende Worte zur Vereinsgründung: "Endlich sind nicht nur alle Rostocker Vereine auf dem gleichen Kurs, sondern sitzen sogar im gleichen Boot." Möglicherweise sogar im selben. Die einstimmige Konstitution des Vorstandes des RRV bestimmte Gunnar Kraatz als 1. Vorsitzenden. Zweiter Vorsitzender wurde Mike Knobloch, Schriftwart Wolfram Kummer, Kassenwart Hans-Jürgen Kreft und Sportwart Jörn Borowski.
Top
|
Yachtwerft Hallberg-Rassy neuer Website Die Hallberg-Rassy Homepage erscheint ab sofort mit einem neuen Auftritt. Die alte Homepage war unter www.hallberg-rassy.com war 16 Jahre online. Das ist in der Webwelt eine halbe Ewigkeit. 1996 war sie eine der ersten Bootswerften in Europa mit einem Onlineauftritt und für damalige Verhältnisse schon ungewöhnlich umfangreich. Heute gibt es mehr als 6.000 Unterseiten mit Filmen, Broschüren, Gebrauchtbooten, eingehenden Instruktionsbüchern für Schiff, Motor und Mast. Es gibt 360 Gradbilder der Einrichtung und des Maschinenraums, tausende Bilder und detaillierte Informationen über alle jemals von Hallberg-Rassy gebauten Yachten. Es gibt Skizzen für Böcke, Geschwindigkeitsdiagramme, Dieselverbrauch und Transportmasse um nur einige zu nennen.
Eine besonders beliebte Seite ist die, mit den von den Eignern eingeschickten Fotos. Dort gibt es über 2000 Bilder aus allen Winkeln der Welt: Bilder von Hallberg-Rassys vor einem Kamel, zwischen den Eisbergen, Pinguinen, Wasserfällen, Palmen und den schönsten Stränden. Die Homepage wird täglich aufdatiert, das ganze Jahr über. Die Seite ist immer wieder einen Besuch wert. Die Hallberg-Rassy Seite wird von vielen als die Webseite über Segelschiffe mit der meisten Substanz angesehen. Zur neuen Hallberg-Rassy Internetseite >>
Top
|
 Superyacht "Serene" in der Abendsonne. (Foto: Peter Seyfferth) Yacht-Hotspot Monaco: Peter Seyfferth bekommt die schönsten der Schönen vor die Linse An der Côte d´Azur tummeln sich nicht nur schöne Damen, sondern vor allem schöne Yachten. Darunter auch manch aussergewöhnliches Schiff. Peter Seyfferth ist an der Côte d´Azur zuhause und hat so die Gelegenheit die schönsten der Schönen Yachten vor die Linse zu bekommen. Darunter sind wahre Berühmtheiten, wie die ehemalige Onassis-Yacht, die mysteriöse "A" oder auch Experimentalbauten wie die bei Knierim in Kiel gebaute "Planet Solar". Aber auch die klassischen Superyachten von Lürssen, HDW, Blohm+Voss und anderen Werften sind gern gesehener Gast in Monacos und Frankreichs Häfen an Europas heißestem Jet-Set-Spot. Zu den Bildern >>
Top
|
 3x1 Einheitsklasse-Boot am Gardasee. Sicher durch die Welle navigieren. Auf dem Boot: Starkwindsegel. 50. Boot ausgeliefert: die 3x1 Klasse wächst weiter Bereits am Montag, den 7. Mai war es soweit. Der 50. One Design Racer vom Typ 3x1 verlies die Werft im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld. Neuer Heimathafen des 50. Bootes, der seit Oktober vergangenen Jahres verfügbaren Modellboot-Einheitsklasse, wird ein kleiner Ort in der Nähe Mannheims sein. Hemsbach, das nah an der Grenze zu Hessen liegt, verfügt über einen 200 x 500 Meter großen See, den Wiesensee. Aber auch der Rhein und der Altrhein bei Lampertheim sind nicht weit, so dass für den Skipper des Bootes ausreichende Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Im Internet, im Forum auf der Werft-Website kann er sich mit anderen zum Regatta- oder Matchrace-Segeln verabreden und so für die bereits terminierte inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Klasse vorbereiten. Diese Meisterschaft wird in 2012 am 21. Oktober stattfinden und soll jährlich am Sonntag vor der hanseboot ausgetragen werden.
Das 125cm lange Modell, dass seinen Namen von den 111cm Länge seiner Wasserlinie hat, wurde erst im vergangenen Herbst entwickelt und getestet. Die ersten Boote wurden im November 2011 auf Kiel gelegt und gingen zum großen Teil an Kunden aus Frankreich. Mittlerweile ist auch im Vergleich zu großen Booten bzw. Jollen, eine stattliche Anzahl an Booten der Klasse auf dem Wasser. Gemeinsamen Regatten unter fairsten Bedingungen steht nichts mehr im Wege. Im Forum von stockmaritime.com können sich die Eigner der Einheitkalsse nun zu Regatten verabreden und ihr Können vergleichen. Statt aufwändiger Materialschlachten steht bei der 3x1 das Können des Skippers im Vordergrund. Alle Boote sind gleich und strenge Regeln sorgen dafür, dass keiner sich durch zusätzliche Investitionen in weitere Technik, einen Vorteil verschaffen kann.
Dennoch sind die 3x1 Boote vielfältig. Unterschiedliche Lackieroptionen und verschiedene Designs sind ganz nach Kundenwunsch verfügbar. Ausserdem bietet die Werft ein Regelkonformes Zubehörprogramm an. Zu diesem Zubehörprogramm gehören insgesamt drei zusätzliche Segelsätze, die auch das Segeln bei kräftigerem Wind bis hin zu Sturm ermöglichen. Der Modellsegler wird ab Werk grundsätzlich mit Leichtwindsegeln geliefert, so dass sofort los gesegelt werden kann. Während des herbst- und winterlichen Elbhochwassers in Hamburg, wurden alle Segelsätze und natürlich auch der 3x1 Modellracer selbst, unter extremsten Bedingungen getestet. Alle Ergebnisse sind in die Serienproduktion eingeflossen, so dass die 3x1 perfekt Wassergeschützt und absolut robust ist.
Alle Teile des Bootes sind entweder aus Carbon, oder aus nichtrostendem Stahl. So kann das im Hamburg gebaute Boot auch im Salzwasser ohne weiteres gesegelt werden. Die Segel werden übrigens auch hochfestem, beschichtetem Spinnaker-Tuch produziert und sind farbig bedruckter. Neben der Modellyacht im von der Werft angebotenen, gesponserten "stockmaritime" Design, ist die imposante 3x1 Carbon-Yacht auch in einer "Quantum Rating" Weltmeister-Edition und weiteren Designs erhältlich. Alle Boote werden in Handarbeit in der kleinen Werft gefertigt und durchlaufen einen strikt geplanten Produktionsprozess. Nur durch geschickte Planungen war es der Werft überhaupt möglich, in weniger als sechs Monaten über 50 Boote auf Kiel zu legen und auszuliefern. Mittlerweile liegt die Baunummer 56 auf Kiel und die Boote werden dann endlich auch kurzfristig lieferbar sein. Ziel der Werft ist es, neben den laufenden Bauaufträgen stets ein Boot jeder Variante ab Lager sofort liefern zu können, so dass die 3x1 z.B. auch kurzfristig als Geburtstagsgeschenk für Segler verfügbar ist. Zum Forum rund um die 3x1 >> Mehr über die Einheitsklasse 3x1 >>
Top
|
 Jollensegeln - Autoren sind die Experten Helge Sach und Andreas Kling. Jollensegeln leicht gemacht! - Ein Buch auch für Modellsegler! Sie haben fünf grundverschiedene Jollen gesegelt, vom olympischen Laser Radial bis zum Schulungsboot, vom klassischen Pirat bis zum modernen 29er-Skiff. Bei Leichtwind und bei Starkwind; am Wind, halbwinds, raumschots und vor dem Wind. Mit Spinnaker, mit Gennaker, im Trapez und immer wieder auch konservativ nur mit Fock und Großsegel – alle Manöver vom Ablegen übers Wenden und Halsen bis zum Kentern und wieder Aufrichten. Das alles wurde minutiös dokumentiert und in den 270 besten aus vielen tausend Fotos wiedergegeben im Lehrbuch „Jollensegeln“. Auf 204 Seiten mit 28 zusätzlichen Grafiken wird das Segeln lernen leicht gemacht.
Das Autorenteam Helge Sach und Andreas Kling, erprobt und bewährt durch „Katamarane - Das Buch“ und „Katamarane - Der Einstieg“ haben ein umfassendes Werk veröffentlicht, bei dem nicht nur die Herzen der Ein- und Aufsteiger höher schlagen dürften, sondern auch der Fortgeschrittenen und der Segellehrer, die in die Praxis umsetzen sollen, was niedergeschrieben oft allzu distanziert bleibt. Doch „Jollensegeln“ ist ein Buch von Praktikern für Praktiker.
Die Liebe zum Detail wird nicht nur in den Abbildungen deutlich, sondern auch in den Beschreibungen der einzelnen Handgriffe, die oft den kleinen aber feinen Unterschied machen, ob ein Manöver gelingt oder schief geht. Dabei verlieren sich die Autoren nicht in überflüssigen theoretischen Abhandlungen, sondern bleiben immer nah am typischen Ablauf am und auf dem Wasser. Was besonders wichtig ist, zum Beispiel um abzufallen oder anzuluven, wird bewusst wiederholt, damit es in Fleisch und Blut der Seglerinnen und Segler übergeht.
Die wichtigsten Grundbegriffe des Jollensegelns werden im Fachlexikon erklärt, dass nicht nur alphabetisch zusammengefasst ist, sondern in den Kapiteln an Ort und Stelle des ersten Gebrauchs mitgeführt wird. Ein Stichwortregister erleichtert die gezielte Suche nach bestimmten Lerninhalten. Wer sein Wissen im Schnelltest überprüfen will, findet am Ende jedes Kapitels zehn Fragen (und ihre Antworten) zum speziellen Themenbereich.
Erstmals erklärt ein Lehrbuch auch präzise die Segeltechnik auf modernen Gleitjollen (Skiffs), die überall an den Küsten und auf den Seen enorme Zuwachsraten verzeichnen. „Jollensegeln“ nimmt unnötige Angst und macht generell Lust aufs Segeln. Mehr noch, am Ende ist der Leser neugierig auf einen Regattaeinstieg. Hat er den Inhalt beherzigt, darf er sich getrost höhere Ziele setzen. „Jollensegeln“ kostet 19,80 EUR und hilft mit seinen Trimm- und Segeltipps auch Modellseglern. Wir empfehlen den Kauf des Buches zu jedem Modell! Zum Buch im Shop >>
Top
|